Auf den ersten Blick definitiv ein schickes Gamingheadset. Doch ist es auch den Anforderungen für Zocker gewachsen oder ist es Außen hui Innen pfui?
Ich habe das Siberia Neckband mal genauer unter die Lupe genommen.
Mit dem Siberia Neckband hat sich der Hersteller Steelseries an ein Gaming Headset gewagt, welches vor allem bequemer im Nacken sitzen soll als andere Headsets dieser Bauart.
Packt man das Siberia Neckband aus der Verpackung aus, kommt inklusive des Headsets einen Xbox 360 Adapter, um das Headset an den Fernseher anschließen zu können, und ein Adapter für die Lautstärkeregelung zum Vorschein. Also ist das Headset nicht nur für PC Zocker geeignet sondern auch für Xbox 360 Spieler. Außerdem befinden sich eine Bedienungsanleitung sowie ein schicker Steelseries Aufkleber mit im Lieferumfang. Das Ganze bekommt man momentan für ca. 60 Euro. |
Kopfhörer:
Frequenz
Widerstand
SPL@1kHz
Kabel
Stecker
Mikrofon:
Frequenz
Richtercharakteristik
Empfindlichkeit |
18 – 28.000 Hz
32 Ohm
104 dB
1,2 + 1,5 = 2,7m
3,5 mm
80 – 15.000 Hz
Uni-directional
-42 dB |
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Den Test habe ich in Sound, Design, Komfort und Verarbeitung gegliedert.
Sound
Der Stereosound des Headsets ist auf jeden Fall beim Spielen ok. Die Bässe kommen gut rüber und durch die Tatsache, dass die Kopfhörer ohrenumschließend sind bekommt man auch nicht wirklich vielen von Außen mit, was den Sounds zugute kommt. Einziges Manko sind die etwas zu übertönten Höhen die bei sehr hohem Lautstärkenpegel bestimmt nicht gut für die Ohren sein können. Bei normalem Geräuschpegel ist es jedoch angenehmen auszuhalten.
Das Mikrofon überzeugt durch die klare Wiedergabe der Stimme die sehr realistisch beim Gesprächspartner ankommt. Zudem ist das Mikro ausziehbar was sehr komfortabel und stabil ist und zudem zum Schutz des Mikros beiträgt.
Design
Kommen wir nun zum Design des Siberia Neckband. Man kann ganz klar sagen dass es ein Hingucker ist, was ich schon selbst auf Lanparties bemerkt habe, da man schon ab und zu darauf angesprochen wird. Die Kombination aus glänzendem Schwarz und Weiß ist Steelseries schon wirklich gelungen und trifft damit voll den aktuellen Trend in Sachen Farbwahl. Vor allem sieht es sehr edel und unscheinbar aus, da man beim Tragen des Headsets einfach keinen Bügel auf dem Kopf hat.
Komfort
Laut Hersteller soll das Headset sehr komfortable im Nacken liegen, anders als bei anderen Neckband Headsets die auf Dauer untragbar sind. Ich selber kann dem Hersteller dem allerdings nicht voll zustimmen. Das Headset liegt zwar durch den weichen Stoff bequem im Nacken, jedoch rutscht es auf Dauer runter was den Komfort einschränkt. Schiebt man es nicht gelegentlich wieder in angenehme Trageposition zurück, kann es nach längerer zeit an den Ohren schmerzen. Den Praxistest auf einer Lanparty über mehrere Tage hat es aber auf jeden Fall bestanden, da auch die Belüftung der Ohren gewährleistet ist und es nicht unangenehmen warm um die Ohren wird. Letztendlich kann man noch zum Tragekomfort sagen, dass man sich anfangs erst an das ungewöhnliche Headset gewöhnen muss, da man sich doch sehr eingeschränkt fühlt was das bewegen des Kopfes angeht. Mit der Zeit legt sich dies jedoch und man kann auch seinen Kopf frei bewegen.
Verarbeitung
Die Verarbeitung spricht nur für das Siberia Neckband. Das elastische Neckband leiert nicht aus und ist sehr gut mit zwei unscheinbaren Schrauben befestigt. Generell sind alle Einzelteile sehr gut verarbeitet und halten das Headset fest zusammen. Auch die Befestigung des Kabels am linken Kopfhörer sitzt nach einem halben Tragen noch perfekt. Ein großen plus in Sachen Verarbeitung an den Hersteller.
Fazit
Wer also bei seinem Headset viel Wert auf Design legt und nicht sein Headset mehrere Tage am Stück trägt, für den lohnt sich das nicht ganz billige Steelseries Siberia Neckband bestimmt. Man kann sagen es überzeugt, verspricht allerdings nicht alles was Steelseries versucht zu verkaufen.
Von daher bekommt das Steelseries Siberia Neckband von mir 
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